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Begriff Definition

Nabla

Nablium oder Nebel ist das Instrument der Hebräer, welches Luther durch Psalter übersetzt hat. Einige glauben, es sei unserer Jungfernharfe ähnlich gewesen, andere halten es für die Lyra der Alten.

Nachahmung

Imitation; Wiederholung eines Motives in anderer Tonlage, bzw. in anderer Stimme.

Nach Belieben

A bene placito, a piacere, ad libitum

Nach Bequemlichkeit

A suo commodo

Nach dem Gehör spielen

So viel wie Musik, ohne sie in Noten gesehen zu haben oder auch überhaupt ohne Kenntnis der Noten, nachspielen.

Nachsatz

In der achttaktigen Normalperiode, der zweite aus zwei Abschnitten (vier Takten) bestehende, von dem ersten durch einen mehr oder minder deutlichen Einschnitt getrennte Teil. Der erste heißt Vordersatz. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 595]

Nachschlag

Der Nachschlag folgt dem Triller (Verzierung)

Nachspiel

Abschluss eines Musikstückes.

Nachtmusik

Eine kleine Nachtmusik - Divertimento in D-Dur, KV 525 von W. A. Mozart (1787)

naturale

(italienisch) natürlich

Naturhorn

Waldhorn ohne Ventile, auf dem nur Naturtöne gespielt werden können.

Natur-Harmonie

Eine von Otto Behr in Duisburg (jetzt in Berlin) nach Patenten vom Dez. 1912 entwickelte Tonlehre auf arithmetischer Grundlage, die innerhalb einer Oktav 24 natürlich fortschreitende Intervalle annimmt, mit einer Grundoktav nach den Schwingungszahlen 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30 usw. bis 48.

Naturtrompete

Eine Trompete die nicht mit Ventilen oder Klappen ausgestattet ist und mit welcher man nur die Töne der Naturtonreihe spielen kann.

Naturtöne

Töne bei Blasinstrumenten, die ohne Verkürzung oder Verlängerung der Schallröhre gespielt werden können (Obertöne)

Natürliche Intervalle

(franz. tons naturels, engl. natural notes ) - nennt man diejenigen Töne oder Intervalle, welche in der Tonleiter, aus der man spielt, enthalten sind. Die Intervalle hingegen, welche nicht in der Tonleiter liegen, sondern durch ein Versetzungszeichen erst unmittelbar vor der Note bezeichnet werden, pflegt man zufällige oder künstliche zu nennen. Erstere nennt man jetzt passender leitereigene, letztere leiterfremde.

Neapolitaner

Ein Akkord der IV. Stufe in Moll mit einer kleinen Sexte statt der Quint.

Nebendominante

Die Dominante der Tonart, in welche man ausgewichen ist.

Nebendreiklänge

Nebendreiklänge der Tonarten heißen in der üblichen Terminologie der Harmonielehre die leitereigenen Dreiklänge der Tonika und der beiden Dominanten, d. h. z. B. in C-Dur sind c-e-g, g-h-d und f-a-c die Hauptdreiklänge, a-c-e, e-g-h, d-f-a und der verminderte Dreiklang h-d-f dagegen die Nebendreiklänge; in A-Moll sind a-c-e, d-f-a und e-gis-h (e-g-h) Hauptdreiklänge und c-e-g, f-a-c, g-h-d, die verminderten gis-h-d und h-d-f und der übermäßige c-e-gis Nebendreiklänge.

Nebengrundaccorde

Nennen einige Systematiker Nonen-, Undezimen- und Terdezimenaccord.

negligente

(italienisch) nachlässig, flüchtig, ohne Nachdruck und Anstrengung

Negro Spiritual

Lieder der afrikanischen Schwarzen, die als Sklaven im Süden von Nordamerika leben mussten.

Nei

Ist eine bei den Türken gebräuchliche Querflöte von Rohr.

Neumen

Frühmittlealterliche Notenzeichen, die nur die ungefähre Tonhöhe und Notenwert einer Melodie angeben.

Neue Musik

Ein Begriff für jene Musik, die zunächst nur als Negation der "romantischen" Musik und ihrer Gefühlshaftigkeit fassbar war, als Auflösung und Umdeutung der Gesetze der bisherigen Harmonik und Melodik.

Neun

Die Ziffer 9 zeigt in der Generalbaßschrift die None oder den Nonenakkord an und über einer Notenfigur die Novemole.

ninth

None (= Intervall aus neun Tonstufen)

Nocturne

Ein Nachtstück; lyrisches Stück für Klavier.

None

Intervall im Abstand von 9 Stufen (Okatve + Sekund)

Nonett

Komposition für neun Instrumente.

non

(italienisch) nicht

non legato

(italienisch) nicht gebunden

non molto

(italienisch) nicht viel

Nota contra notam

Der einfache Kontrapunkt; Note gegen Note.

non tanto

(italienisch) nicht sehr

non troppo

(italienisch) nicht zu sehr

nota di passaggio

(italienisch) Durchgangsnote

Notation

Niederschrift von Musik; älteste Form ist die Keilschrift (3000 v.Chr.)

Noten

Eine Note legt die Tonhöhe (durch die Position auf den Notenlinien) und die Tondauer (durch den Notenwert) fest. Die Note besteht aus Kopf, Hals und ggf. Fahne und Verlängerungspunkt.

Notenlinien

Die fünf horizontalen Linien in denen die Musik notiert wird.

Notenschlüssel

Das Symbol, das den Bezugspunkt im Notensystem herstellt. Der Notenschlüssel steht am Anfang eines jeden Notensystems oder wenn sich der Schlüssel ändert.

Notenwert

Der Notenwert gibt die Länge der Note an, also ganze Note, halbe Note, Viertelnote,...

Novelette

Nannte Robert Schumann Charakterstücke in Anlehnung an die Novelle der Dichter.

Nänie

(griechisch) Trauergesang

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