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Begriff Definition

Labialpfeifen

Flötenartige Orgelstimmen

lacrimoso

(italienisch) tränenreich, klagend

Ländler

Langsamer östereichischer Tanz im Walzerrhythmus.

Lage

Erste, zweite, dritte, ist:
1.Ein auf die Fingersetzung bei den Streichinstrumenten bezüglicher Terminus; die erste Lage (Position) hat dann statt, wenn der erste Finger (Zeigefinger) den nächsten Ton über der leeren Saite greift; bei der zweiten Lage (zweiten Position, halben Applikatur, Mezza manica) und dritten Lage (ganzen Applikatur) rückt derselbe um eine resp. zwei Stufen nach der Höhe usw.
2.über erste, zweite, dritte Lage des Dur- und Mollakkords (in der Harmonielehre) vergleiche Durakkord und Mollakkord; über enge und weite Lage siehe Enge Lage.

lagrimoso

(italienisch "tränenvoll") klagend

Lamentabile

Klagend; verlangt einen seinem Sinne entsprechend rührenden, dabei aber ungekünstelten und gesunden, nicht weinerlichen und jammernden Vortrag. Als überschrift von Tonstücken, ohne das Tempo näher bestimmende Beiworte, zeigt es zugleich ein langsames Zeitmaß an.

Lamentationes

Die Klagelieder des Jeremias, welche in der katholischen Kirche an den drei letzten Tagen der Charwoche in den düsteren Metten abgesungen werden. Der Tonus lamentationum ist ernst und feierlich.

Ländler

Ein deutscher Tanz im 3/8-Takt, von mäßig geschwinder Bewegung und heiterem hüpfendem Charakter.

Langsam

Lento; die fünf Abstufungen dieser Hauptbewegung sind: Largo, Lento, Grave, Adagio, Larghetto.

languendo

languente (ital., "schmachtend") klagend

largando

(italienisch) langsamer und breiter werdend

largamente

(italienisch) breit

larghetto

(italienisch) nicht ganz so langsam wie ein Largo BMP 60-66

larghissimo

Der höchste Grad des largo BMP 25 und darunter

largo

(italienisch) langsam, sehr breit BMP 40-60

largo assai

(italienisch) sehr langsam

largo ma non troppo

(italienisch) langsam, doch nicht zu sehr

largo un poco

(italienisch) ein wenig langsam

Lauf

1.Gleichbedeutend mit Passage.
2.Der Wirbelkasten an den Geigeninstrumenten, auch Wandel genannt.

Laute

Altes Zupfinstrument

Laudi

Italienische Lobgesänge der Bruderschaften im 13. bis 16. Jahrhundert.

Lebhaft

Vivace, vivo; mit Lebhaftigkeit, con vivezza; mutig, animoso; feurig, brioso, con brio

legato

(italienisch) gebunden

Leidenschaftlich

Appassionato; mit Affekt: affettuoso; mit starker Leidnenschaft: con molto passione

leger

(französisch) leicht legg. (italienisch) Abk. für leggiero = leicht, duftig, ungezwungen

leggiero

(italienisch) leicht, duftig, ungezwungen

Legno

(italienisch, Holz) col legno bei Streichern mit dem Holz des Bogens streichen; col legno battuto = mit dem Holz des Bogens schlagen.

Leitereigen

Sind Töne, die in einer Tonart vorkommen.

Leitereigene Akkorde

Sind solche, welche nur aus Tönen bestehen, die der Tonleiter der herrschenden Tonart eigen sind.

Leiterfremd

Alle Töne, die nicht in einer Tonart vorkommen sind leiterfremd.

Leitmotiv

Wagner schaffte durch die Verknüpfung von bestimmten Motiven an Charaktere die Möglichkeit diese durch die ganze Oper zu verarbeiten und zu unterstützen.

Leitton

Die siebte Stufe einer Durtonleiter. Der Leitton leitet hinauf zum Grundton der Tonart. In Moll muss die siebente Stufe erhöht werden, um diesen Charaker zu bekommen.

lento

(italienisch) langsam BMP 45-60

lento assai

(italienisch) sehr langsam

lento di molto

(italienisch) äußerst langsam

lesso

(italienisch) leicht, gewandt, munter, hurtig, flüchtig

letteralmente

(italienisch) buchstäblich, wie es da steht

lesto

(italienisch) flink

libero

(italienisch) frei, ungezwungen (im Vortrag) Synonyme: liberamente.

Lié

(französisch) so viel wie legato

libitum

(lateinisch) libitum est: es gefällt; ad libitum - nach Belieben

Libretto

(italienisch) der Text zu einer Oper oder einem Oratorium

licenza

(italienisch) Erlaubnis, Zügellosigkeit, Ausgelassenheit

Lied

Musikalische Form, die dem Sänger die Möglichkeit bietet, das dichterische Wort mit persönlicher Empfindung auszudrücken.

Liedertafel

Männergesangsverein; Erste Liedertafel 1809 in Berlin gegründet.

Ligatur

Bindung

Liniensystem

Ein System mit dem die Tonhöhe genau bezeichnet werden kann, geht auf Guido von Arezzo (ca. 980 - 1050) zurück.

liscio

(italienisch) einfach, ohne Verzierung

Litanei

Psalmorientierter Bittgesang im Gottesdienst.

Liturgie

Ordnung des Gottesdienstes, regelt die Wechselgesänge, den Einbau von Chorälen usw.

L'istesso tempo

(italienisch) im gleichen Zeitmaß zu spielen wie vorher

loco

(italienisch, Platz) - Nach der Versetzung in eine andere Oktave soll nun wieder so gespielt werden, wie es notiert ist.

Longa

Note im Zeitwert von 4 ganzen Noten.

lontano

(italienisch) entfernt

Loure

Ein französischer Tanz im 18. Jahrhundertim 6/4 oder 3/8 Takt, ähnlich der Sarabande.

lugubre

(italienisch) traurig, kläglich

lunga

(italienisch) lang (bei Fermaten) aushalten

Lure

Hornartiges, altnordisches Blasinstrument aus Bronze.

lusingando

(italienisch) schmeichelnd

lydisch

Kirchentonart, entspricht den weißen Tasten von F-F' auf dem Klavier.

Lyra

(griechisch) ursprünglich Saiteninstrument. Heute Bezeichnung für ein Glockenspiel.

Ländler

Langsamer östereichischer Tanz im Walzerrhythmus.

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