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Begriff Definition

D.C.

(italienisch) Abk. für Da Capo = Wiederholung von Anfang an

Da Capo

(italienisch) vom Anfang wiederholen

Da Capo al Fine

(italienisch) vom Anfang bis zum Wort Fine (Ende)

Da Capo al Segno

(italienisch) vom Anfang bis zu einem Zeichen

D.S.

(italienisch) Abk. für Dal Segno = vom Takt mit D.S. zum Takt mit dem Zeichen springen

Dal Segno

(italienisch) vom Zeichen Segno wiederholen

Dämpfer

Zusatzteil für Musikinstrumente (vorwiegende Saiten- und Blasinstrumente), um den Klang, die Klangfarbe oder die Lautstärke zu verändern. Dämpfer werden seit etwa Mitte des 17. Jahrhunderts verwendet. Der Einsatz wird in den Noten durch den Zusatz "con sordino" angezeigt.

deciso

(italienisch) bestimmt

decresc.

(italienisch) Abk. für decrescendo

decrescendo

(italienisch) leiser werden; oder

Dessus

(französisch) oben, die Oberstimme in Instrumentalwerken.

Détaché

(französisch) unterbrochener Bogenstrich bei Streichinstrumenten.

Dessus de viole

Violine

Dezim

Intervall, um eine Terz höher als die Oktave (die 10. diatonische Stufe)

Diatonik

Innerhalb der jeweiligen Skala (Tonart). Gegenteil: Chromatisch.

diatonische Tonleiter

Tonleiter mit fünf Ganzton- und zwei Halbtonschritte. Diese Tonleitern bestehen aus zwei Tetrachorden (Hälften mit je 4 Tönen) und haben damit eigentlich zwei Grundtöne (= jeweils den ersten Ton der beiden Tetrachorde). Die C-Dur-Tonleiter ist ein Beispiel.

dim.

(italienisch) Abk. für diminuendo

diminuendo

(italienisch) schwächer werden; oder

Diminution

Notenlängen verkürzen

dirigieren

Die Leitung einer Aufführung von Musikwerken, durch Vorgabe des Tempos, der Dynamik usw.

Discantus

(lateinisch) ursprünglich die Gegenstimme, später auch für die oberste Stimme (Sopran) gebraucht.

dissonant

Dissonant bedeutet nicht zusammenklingend. Die Töne scheinen nicht zusammenzupassen. Dissonante Intervalle sind beispielsweise Sekunde und Septime. Gegenteil: konsonant.

Dissonanz

Reibung, Missklang. Erfordert eine Auflösung. Gegenteil: Konsonanz.

Dissonanzenquartett

Streichquartett von W. A. Mozart (C-Dur, KV 465)

Divertimento

(italienisch) kleine Suitenform der Klassik.

divisi

(italienisch) geteilt, bei mehrfach besetzten Instrumenten (z.B. im Orchester) wird die Instrumentengruppe auf 2 oder mehrere Stimmen geteilt.

Dixieland

Von weißen Musikern ausgeübte Form des New-Orleans-Jazz.

Dodekaphonie

(griechisch) Zwölftonmusik - Die 12 chromatischen Halbtöne sind nur aufeinander bezogen (keine Beziehung auf einen Grundton), einander gleichberechtigt und bilden eine Reihe, die als Thema einer Komposition angesehen werden.

dolce

(italienisch) süß, zart, sanft

dolcemente

(italienisch) süß, zart, sanft

dolcissimo

(italienisch) sehr süß

dolente

(italienisch) leidend

doloroso

(italienisch) schmerzvoll, klagend, traurig

Dominante

Fünfte Stufe einer Dur- oder Molltonleiter. Meist ist der Akkord der 5. Stufe gemeint.

Dominantseptakkord

Dreiklang auf der Dominante mit hinzugefügter kleiner Sept. Er verstärkt die Schlusswirkung zum Tonikadreiklang.

Doit

(franöisch) Verzierung, bei der die Note kurz noch oben gebogen wird.

Doppel-Be

Vorzeichen , das die Note um zwei Halbtöne erniedrigt.

Doppeldominante

Die Dominante der Dominanten (II. Stufe einer Tonleiter mit großer Terz)

Doppelfuge

Fuge mit zwei Themen.

Doppelkonzert

Ein Konzert mit 2 Solisten, z.B. Konzert für 2 Violinen in d-Moll von J. S. Bach.

Doppelkreuz

Vorzeichen , das die Note um zwei Halbtöne erhöht.

Doppelschlag

Verzierung, welche den Melodieton mit der Ober- und Untersekund umkreist.

Doppio movimento

(italienisch) doppelte Bewegung, doppelt so schnell

Doppio piu lento

(italienisch) halb so schnell

Double

(französisch) doppelt, eine Variationsform in der Suite des 17. und 18. Jahrhundert.

Drehleier

Volksmusikinstrument seit dem 10. Jahrhundert, die Saiten werden durch ein Kurbelrad, das den Streichbogen ersetzt, in Schwingung versetzt.

Drehorgel

Straßenmusikinstrument, bei dem mit einem Kurbelrad der Blasebalg und gleichzeitig ein Mechanismus betätigt wird, welcher die Ventile der Pfeifen auslöst.

Dreiklang

Ein Akkord, der aus drei Noten besteht (zwei übereinandergelegt Terzen)

Dreiteilige Liedform

Die grundlegende A B A' Form. Oft in langsamen Sätzen von Sonaten und Symphonien. Am häufigsten bei Liedern.

Dudelsack

Blasinstrument mit einer Melodiepfeife (-flöte) und mehre.

due

(italienisch) zwei, a due = zu zweit

Duett

Eine Komposition für zwei Sänger.

Duo

(italienisch) Instrumentalkomposition für zwei Musiker.

Duole

Bezeichnung für 2 Noten im Wert von dreien derselben Art.

Dur

Vom lateinischen durus = hart, das "harte" Tongeschlecht im Gegensatz zu Moll, dem weichen.

Durchgangsnote

Eine unwichtigere, dissonante Note, die zwei Akkorde verbindet.

Durparallele

Zu jeder Moll-Tonleiter gibt es eine parallele Dur-Tonleiter (Durparallele), welche die selben Töne verwendet und die gleichen Vorzeichen hat. Die Durparallele beginnt eine kleine Terz höher als die zugehörige Moll-Tonleiter. Beispiel: A-Moll - Durparallele = C-Dur. Durch die andere Position der Halbtonschritte klingen die Dur- und Moll-Tonleitern sehr unterschiedlich.

Dux

(lateinisch) Führer, in der Fuge das Thema, das zu Beginn aufgestellt wird.

Dynamik

Die Veränderung der Lautstärke innerhalb eines Musikstückes. Sie wird oft durch Zeichen oder Worte vom Komponisten angegeben (forte, piano...)

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